Handlung
Am 8. Juli wäre der 100. Geburtstag der Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross. Wenige Jahre vor ihrem Tod 2004 hat sie Stefan Haupt für seinen berührenden Dokumentarfilm in Arizona befragt und anhand von reichhaltigem Archivmaterial einen Blick zurück auf ihre Geschichte und ihr Lebenswerk geworfen.
ELISABETH KÜBLER-ROSS hat sich ein Leben lang mit Sterben und Tod beschäftigt und damit Weltberühmtheit erlangt. Mit ihrem Engagement hat sie viel zur Enttabuisierung des Sterbens beigetragen und Sterbebegleitung zum Thema gemacht.
Im Zentrum des Films stehen die Gespräche mit Elisabeth Kübler-Ross in Arizona. Sie blickt auf ihr Leben zurück, erzählt von ihrer Kindheit, ihrer Arbeit und davon, wie sie mit dem eigenen Altern und Sterben umzugehen versucht. Interviews mit ihren beiden Drillingsschwestern, mit Freunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie reichhaltiges Archivmaterial geben einen vertieften Einblick in das Lebenswerk und die Geschichte dieser aussergewöhnlichen Frau. Für viele legendär, für andere umstritten - eine Sterbeforscherin voller Leidenschaft fürs Leben.
Ihre Geschichte ist höchst bemerkenswert: 1926 als zwei Pfund schweres Drillingskind in Zürich geboren, studierte sie gegen den Willen ihrer Eltern Medizin und kämpfte in den USA um Anerkennung als Psychiaterin. 1969 erlangte sie durch ihre Arbeit mit Sterbenden in Chicago und ihr Buch «On Death and Dying» (Interviews mit Sterbenden) internationalen Ruhm. Es folgten unzählige Workshop- und Vortragsreisen, quer durch die ganze Welt, und der Aufbau eines eigenen Zentrums in Virginia, das jedoch 1994 durch Brandstiftung zerstört wurde. Seit jener Zeit erlitt Elisabeth Kübler-Ross mehrere Schlaganfälle und verstarb letztlich am 24. August 2024 in Scottsdale, Arizona.
Filmlänge
95 Minuten
Regie
Stefan Haupt
SchauspielerInnen
Elisabeth Kübler Ross
Rating
16 freigegebenes Zutrittsalter ab 16 Jahren
Herstellungsjahr
2002
Herstellungsland
Schweiz
Sprache
Dialekt-Fassung, deutsch untertitelt
Verleih
Frenetic Films